Der Verkehr in unserer Altstadt ist der Hauptgrund für die insgesamt schlechte Aufenthaltsqualität und führt leider auch oft zu gefährlichen Situationen.
Im gesamten Altstadtbereich gilt eine Tempobeschränkung von 20 km/h. Kontrollen werden fast nie durchgeführt. Und wenn, dann nicht am Abend oder in der Nacht. In den Sommermonaten reicht ein Auto mit Tempo 40 oder 50, das dank des Pflasters die komplette Innenstadt in der Nachtruhe stört.
Unerlaubtes Parken auf dem Gehweg ist längst Normalität. Die Kontrollen des Städtischen Ordnungsdienstes reichen hier offensichtlich nicht aus. Bürgersteige sind zugestellt und zwingen die Fußgänger auf die Straße. Die gegenseitige Rücksichtnahme ist oft nur ein Wunsch.
Mit Beteiligung der BI Altstadt wurden 2014 in einem Arbeitskreis Verkehr viele Vorschläge erarbeitet. Die ersten Rückmeldungen aus allen Fraktionen im Gemeinderat waren positiv. Die Stadtverwaltung hat mit teilweise fragwürdigen Argumenten den Gemeinderat umgestimmt und die Umsetzung von fast allen Vorschlägen verhindert.
Ideen von damals sind aktueller denn je. Verkehrsberuhigung oder sogar Fußgängerzone? Dass wir die Gehwege für Fußgänger und insbesondere Mitbürger mit Rollstuhl oder Rollator freihalten, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Bei unserem Natursteinpflaster sind Lärmgrenzen nur mit deutlich weniger Fahrzeugen einzuhalten.
Wir sind wieder bereit, uns bei diesem Thema einzubringen.