Bürgerinitiative Altstadt-Ettenheim e.V.

Über uns

Die Altstadt stellt das historisch gewachsene Herz der Stadt dar. Die Bewohner tragen auf vielfältige Art und Weise dazu bei, dass die Altstadt vital ist und bleibt. Durch die Politik der letzten Jahre wurden jedoch Entwicklungen angestoßen, die für die Bewohner bedrohlich sind.

Liebe Besucherin, lieber Besucher, schön, dass Sie sich für die Bürgerinitiative Altstadt-Ettenheim interessieren. Auf dieser Homepage möchten wir Ihnen allgemeine Informationen und die daraus abgeleiteten Ziele der Bürgerinitiative vorstellen: Die Altstadt stellt das historisch gewachsene Herz der Stadt dar. Die Bewohner tragen auf vielfältige Art und Weise dazu bei, dass die Altstadt vital ist und bleibt.

Durch die Politik der letzten Jahre wurden jedoch Entwicklungen angestoßen, die für die Bewohner bedrohlich sind. Wann haben Sie beispielsweise bei der Entscheidung für die Verlegung des historischen Pflasters von Äußerungen des Bürgermeisters oder der Stadträte gelesen, für die die Lebensqualität der Altstadtbewohner ein wichtigeres Kriterium als das historische Erscheinungsbild war? Oder wann wurde zuletzt öffentlich geäußert, dass die an manchen Stellen mehr als 75 Veranstaltungstage pro Jahr (den Wochenmarkt mitgerechnet) eine Belastung für die dortigen Bewohner darstellen?

Niemand kann sich ernstlich zum Ziel setzen, die Altstadt durch verschiedenste Auflagen, Veranstaltungen oder die Lebensqualität senkende Einflüsse zu einem lebensfeindlichen Ort zu machen. In der Wahrnehmung vieler Bewohner entwickeln wir uns jedoch leider immer mehr in diese Richtung. Die Bürgerinitiative möchte als Ansprechpartner für interessierte Bürger und die politisch Verantwortlichen da sein und versuchen, diese bedrohliche Entwicklung in eine für alle Beteiligten bessere Richtung zu lenken.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse,
Jürgen Krieg

Unsere Themen

Wichtigste Themen der BI Altstadt Ettenheim

Diese vier Themenfelder bilden aktuell den Schwerpunkt unserer Arbeit.

Verkehr

Verkehr in der historischen Innenstadt: zu laut, zu schnell und zu chaotisch. Die Parkplatzsuche ist ein ständiges Ärgernis.

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Öffentlicher Raum

Das Straßenpflaster, die Gehweggestaltung und die Bewirtung im Freien sind Bereiche im öffentlichen Raum, die großen Einfluss auf die Lebensqualität der Altstadtbewohner haben.

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Altstadtsatzung

Die Altstadtsatzung macht den Bewohnern sehr strenge Vorgaben über die Ausstattung und Gestaltung ihrer Häuser. Viele Regeln sind reformbedürftig.

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Veranstaltungen

Auch wenn jede Veranstaltung für sich amüsant sein kann – die schiere Anzahl der Feste ist für viele Bewohner der Altstadt kaum noch zu ertragen.

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Thema im Detail · Öffentlicher Raum

Öffentlicher Raum in der Altstadt

Durch die mit den Bewohnern unabgesprochene oder auch nicht eingehaltene Genehmigung von Außenbewirtung, der Platzierung von Straßenlaternen oder auch durch die Auswahl der Standorte von Sitzbänken, Mülleimern, Infotafeln oder einfach nur der Aufhängepunkte für die Weihnachtsbeleuchtung: Durch all diese verwaltungsinternen Entscheidungen wird oftmals das Leben der direkt betroffenen Anwohner beeinträchtigt – etwa wenn eine Straßenlaterne mit mehreren hundert Watt in das Schlafzimmer der Bewohner leuchtet oder ein Gastwirt in direkter Nachbarschaft bis spät in die Nacht Außenbewirtung betreibt.

Diesen Themen möchten wir uns ebenso annehmen wie dem zweifellos größten Problem: Das historisch aussehende, meist jedoch keine 15 Jahre alte Pflaster der Altstadt stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität der Bewohner dar. Die Erfahrungen mehrerer Bauabschnitte und die Äußerungen der Anwohner wurden dabei wiederholt übergangen. Mit Blick auf das Erscheinungsbild mag die Aussage, die Altstadt habe durch das Pflaster an Attraktivität gewonnen, korrekt sein – mit Blick auf die Lebensqualität der Anwohner ist sie es definitiv nicht.

Die konkreten Folgen

  • Älteren Menschen mit Rollatoren, Kinderwagenlenkern oder Rollstuhlfahrern wird die Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt, da eine Fahrt über das Pflaster sehr beschwerlich, in manchen Fällen sogar unmöglich ist – ein besonders unglückliches Konzept, wenn gleichzeitig Wohnstätten für ältere Menschen (z. B. betreutes Wohnen) in der Innenstadt geschaffen werden.
  • Die Geräuschentwicklung beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohner. Studien des Bundesumweltministeriums bestätigen das subjektive Empfinden, dass Pflaster schon bei geringen Geschwindigkeiten ein erhebliches Mehr an Lärm bedeutet (vgl. Umweltbundesamt: „Lärmmindernde Fahrbahnbeläge“, Texte 28/2009 und 20/2014).
  • Beim letzten Bauabschnitt der Pflasterverlegung in der Friedrichstraße wurde den Anwohnern bei einer Informationsveranstaltung entgegnet, so schlimm sei das Pflaster für Radfahrer nicht – beim Radrennen Paris–Roubaix führen die Radfahrer schließlich auch über Kopfsteinpflaster. Die Einwände der Anwohner wurden dabei nicht nur nicht berücksichtigt, sondern vor Ort ins Lächerliche gezogen.
  • Seit der Pflasterverlegung klagen einige Anwohner bei mehreren aufeinanderfolgenden Regentagen über Pfützenbildung in historischen Kellern. Das Problem: Nicht die Verwaltung muss beweisen, dass die Veränderung keine nachteiligen Auswirkungen hat – der Betroffene muss beweisen, dass die Verschlechterung auf die Veränderung zurückzuführen ist.
  • Für kleine Kinder stellen abgesenkte Bordsteine und der rötlich gehaltene Fahrbahn- und Gehwegbelag eine unnötige Gefährdung dar: Es fällt schwer zu erkennen, wo die Straße beginnt und der Gehweg endet – und Autofahrer weichen entsprechend leicht auf den Gehweg aus.
  • Die Reparaturkosten des Pflasters sind Kosten für die Allgemeinheit; häufige Reparaturen schränken zugleich die Nutzung der Straßen ein.
  • Die sporadischen Einsandungen des Pflasterbelags führen zu deutlich erhöhtem Reinigungsaufwand für die Stadtbewohner – wöchentliches Reinigen bedeutet für Anwohner geschätzt rund 30 % Mehraufwand. Zigarettenkippen in Pflasterritzen oder wachsendes Gras in den Fugen sind mühsam zu entfernen.
  • Es geht auch anders: Der Pflasterbelag beim Rathaus sowie ein Teilbereich der westlichen Ringstraße haben teilweise geschlossene, vergossene Fugen – ein positives Beispiel für den Rest der Altstadt.

Ihr Ansprechpartner zum Thema öffentlicher Raum

Bürgerinitiative Altstadt-Ettenheim e.V. · Jürgen Krieg

Carl-Schneider-Straße 18 · 77955 Ettenheim

E-Mail: info@altstadt-ettenheim.de

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Satzung & Mitgliedsantrag

Hier finden Sie die Vereinssatzung sowie den Antrag zur Mitgliedschaft als PDF zum Herunterladen.

Kontakt

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  • Anschrift Carl-Schneider-Straße 18, 77955 Ettenheim